"Elefanten können mit ihrem Rüssel Dinge greifen und ertasten, aber sie können noch mehr mit dem Riechorgan: masturbieren."
Bekanntlich sind ausgewachsene Bullen (bei den Elefanten) oftmals Einzelgänger - die Zeitabstände zwischen den Paarungen mit einem Weibchen sind sehr, sehr lang..., da kommt ihnen ihre Anatomie zugute:
Sowohl der Rüssel als auch das männliche Geschlechtsorgan von Elefanten sind, gewaltig lang - in Relation zum eigenen Körper. Bei einem sexuell erregten Elefantenbullen kommen 1,5 Meter zum Vorschein. Sollte man die Weibchen dafür bemitleiden oder bedauern?
Offenbar haben besonders experimentierfreudige Pioniere unter den Dickhäutern ungeahnte Möglichkeiten entdeckt, die ihnen daraus erwachsen...
Schlüpfrige und sachliche Details finden sich im Artikel von Michael Mersch (2010) auf Welt online.-
Das Liebesleben von Tiere umfasst alles, was wir Menschen auch kennen/können - und noch viel mehr. Auch bei der genetisch gesteuerten Suche nach dem perfekten Sexualpartner betreibt manche Spezies weitaus mehr Aufwand als die Menschen. Verglichen mit manch kurioser Besonderheit erscheint der Elefant geradezu unauffällig:
- Die Hoden des Flughundes Rousettus aegyptiacus machen bis zu 2,5 Prozent des
Körpergewichts aus - damit sind sie schwerer sind als das
Gehirn des Tieres.
- Menschen sind keineswegs die einzigen Lebewesen, die sich gelegentlich zu Tode kopulieren:
"Beutelmäuse verausgaben sich bei Sexorgien zu Tode, Blattläuse bestechen
ihre Partnerinnen mit Bakterien und Bambushaie werden auch ohne Sex
schwanger: die kuriosesten Fortpflanzungsstrategien der Tiere."
Vgl.:
- "Extreme Tiere - Die kuriosesten Fortpflanzungsstrategien", FOCUS online
- Sexualität im Tierreich, Planet Wissen
"... inzwischen ist es Hans Schöler am Max-Planck-Institut für
molekulare Biomedizin in Münster gelungen, mit einem einzigen Gen [mit der Bezeichnung oct4], die
Lebensuhr in neuronalen Stammzellen zurückzudrehen: Aus adulten
Stammzellen des Gehirns züchtete er pluripotente Zellen, die sich wie
embryonale Stammzellen verhalten - jene Alleskönner, auf denen die
Hoffnungen der regenerativen Medizin ruhen. Mit ihnen könnte sich die
Hoffnung nach einer unerschöpflichen Quelle für körpereigenes
Ersatzgewebe erfüllen, das sich zur Therapie diverser Krankheiten wie
Parkinson, Herzleiden oder Diabetes eignet."
ARTE Dokumentation über Mohawk-Indianer, die seit 100 an der Skyline von Newyork bauen. Als Stahlbau-Monteure arbeiten sie in schwindelnder Höhe...
Warum finden Probleme, auf deren Lösung Menschen ihre ganze Kraft konzentrieren, dennoch keine Lösung? Anhand vieler anschaulicher Beispiele vermittelt der Psychoanalytiker und C.G. Jung-Schüler Paul Watzlawick in diesem Vortrag seine Thesen, die heute wie vor 20 Jahren sehr bedenkenswert sind.
In den 80ern wurde Prof. Dr. Paul Watzlawick durch zahlreiche Bücher wie „Anleitung zum Unglücklichsein", „Irrwege und Umwege", „Vom Schlechten des Guten" oder „Wie wirklich ist die Wirklichkeit" berühmt.
(aus dem Buch ‘Per Anhalter durch die Galaxis‘ v. Douglas Adams)
Ein Mann stand vor dem
Gebäude, das den Platz deutlich beherrschte, auf einem bunt geschmückten
Podium und sprach über eine Lautsprecheranlage zu der Menge: “Liebe
Freunde, die ihr hier im Schatten von Deep Thought wartet!”, rief er,
“Ruhmreiche Nachfahren von Vrumfondel und Magikweis, den größten und
wahrlich bedeutendsten Gurus, die das Universum je hervorgebracht hat... Die Zeit des Wartens ist vorüber!”
Stürmische Hochrufe
brachen aus der Menge hervor. Fahnen, Papierschlangen und begeisterte
Pfiffe segelten durch die Luft. Die engen Straßen sahen fast wie auf den
Rücken gedrehte Tausendfüßler aus, die wie verrückt mit den Beinen in
der Luft rumstrampelten.
“Siebeneinhalb Millionen
Jahre hat unser Geschlecht auf diesen großen und hoffnungsvollen
Augenblick der Enthüllung der Wahrheit gewartet!”, rief der Oberjubler,
“Den Tag der Antwort!”
Die hingerissene Menge brach in Hurras aus.
“Nie wieder”, schrie der
Mann, “nie wieder werden wir morgens aufwachen und uns fragen ‘Wer bin
ich?’, ‘Was ist der Sinn meines Lebens?’, ‘Macht es – kosmisch
betrachtet – wirklich etwas aus, wenn ich nicht aufstehe und arbeiten
gehe?’ Denn heute werden wir endlich und ein für alle Mal die schlichte
und einfache Antwort auf alle diese bohrenden kleinen Fragen des Lebens,
des Universums und aller Dinge erhalten!”
Zwei schlicht gekleidete Männer saßen ehrfurchtsvoll vor dem Terminal und warteten.
“Die Zeit ist gleich um.”, sagte der eine.
“Vor 75.000 Generationen brachten unsere Ahnen dieses Programm ins Rollen”, sagte
der zweite, “und nach dieser langen Zeit werden wir die ersten sein, die
den Computer wieder sprechen hören.”
“Eine ehrfurchtgebietende Aussicht, Phouchg”, stimmte der erste zu.
“Wir sind diejenigen”, sagte Phouchg, “denen er die Antwort geben wird auf die große Frage nach dem Leben…”
“…dem Universum…”, sagte Luunquoal.
– “…und allen Dingen…!”
“Schsch!”, sagte Luunquoal mit einer leichten Handbewegung, “Ich glaube, Deep Thought wird gleich sprechen.”
Es folgte eine kurze,
erwartungsvolle Stille, als an der Vorderseite des Schaltpults Armaturen
langsam aufzuglühen begannen. Lämpchen gingen probeweise an und aus und
bildeten schließlich ein nüchtern-geschäftsmäßiges Muster. Ein sanftes
tiefes Summen war aus dem Mitteilungsfrequenzband zu vernehmen.
“Guten Morgen”, sagte Deep Thought endlich.
“Äh… Guten Morgen, oh Deep Thought”, sagte Luunquoal ängstlich, “hast du… äh, das heißt…”
“…eine Antwort für euch?”, unterbrach ihn Deep Thought würdevoll. “Ja. Die habe ich.”
Die beiden Männer
zitterten vor froher Erwartung. Ihr Warten war nicht vergeblich gewesen.
“Es gibt tatsächlich eine?”, hauchte Phouchg.
“Es gibt tatsächlich eine.”, bestätigte Deep Thought.
“Auf alles? Auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und allen Dingen?”
“Ja.”
Beide Männer waren auf
diesen Augenblick gedrillt worden, ihr Leben war eine einzige
Vorbereitung auf diesen Moment, man hatte sie bereits bei ihrer Geburt
als diejenigen ausgewählt, die der Antwort beiwohnen würden, aber selbst
sie wurden gewahr, dass sie jetzt nach Luft schnappten und rumhampelten
wie aufgeregte Kinder.
“Und ...du bist bereit, sie
uns zu geben?”, drängte Luunquoal.
“Das bin ich.” -”Jetzt?” “Jetzt.”,
sagte Deep Thought. Beide Männer leckten sich ihre trockenen Lippen.
“Allerdings glaube ich nicht”, setzte Deep Thought hinzu, “dass sie euch gefallen wird.”
“Das macht doch nichts!”, sagte Phouchg. “Wir müssen sie nur jetzt erfahren. Jetzt!”
“Jetzt?”, fragte Deep Thought.
“Ja! Jetzt…”
“Also schön”, sagte der
Computer und versank wieder in Schweigen. Die beiden Männer zappelten
nervös hin und her. Die Spannung war unerträglich.
“Sie wird euch bestimmt
nicht gefallen”, bemerkte Deep Thought. “Sag sie uns trotzdem!” –
“Na
schön”, sagte Deep Thought. “Die Antwort auf die große Frage…” –
“Jaaa…!”
“…nach dem Leben, dem
Universum und allen Dingen…”, sagte Deep Thought. “Ja…!” – “…lautet…”,
sagte Deep Thought und machte eine Pause. “Ja…!” -”…lautet…” –
“Ja…!!!…???”
“Zweiundvierzig“, sagte Deep Thought mit unsagbarer Erhabenheit und Ruhe.
Es dauerte lange, lange, ehe wieder jemand sprach.
Aus den Augenwinkeln sah
Phouchg unten auf dem Platz das Meer gespannter und hoffnungsvoller
Gesichter. “Jetzt werden sie uns wohl lynchen, was meinst du?”,
flüsterte er.
“Es war eine sauschwere Aufgabe.”, sagte Deep Thought mit sanfter Stimme.
“Zweiundvierzig!”, kreischte Luunquoal los. “Ist das alles, nach siebeneinhalb Millionen Jahren Denkarbeit?”
“Ich hab’s sehr gründlich
nachgeprüft”, sagte der Computer, “und das ist ganz bestimmt die
Antwort. Das Problem ist, glaub ich, wenn ich mal ganz ehrlich zu euch
sein darf, dass ihr selber wohl nie richtig gewusst habt, wie die Frage
lautet.”
“Aber es handelt sich doch
um die große Frage! Die letzte aller Fragen nach dem Leben, dem
Universum und allen Dingen.”, jammerte Luunquoal.
“Ja”, sagte Deep Thought in einem Ton, als ertrüge er es mit Freuden,
mit solchen Idioten zu reden, “aber wie lautet sie denn nun?”
Ein dumpfes, verblüfftes Schweigen kroch über die Männer weg, als sie erst den Computer anstarrten und dann sich.
“Naja, weißt Du, es geht einfach um alles… um alles.”, schlug Phouchg schüchtern vor. “Genau!”, sagte Deep Thought. “Wenn ihr erstmal genau wisst, wie die Frage wirklich lautet, dann werdet ihr auch wissen, was die Antwort bedeutet.”
“Oh Gott, grauenhaft”, murmelte Phouchg, pfefferte sein Notizbuch in die
Gegend und wischte sich eine winzige Träne aus dem Auge.
“Also schön, okay, okay”,
sagte Luunquoal, “kannst du dann bitte wenigstens die Frage sagen?” –
“Die letzte aller Fragen?” – “Ja!”
“Nach dem Leben, dem Universum und allen Dingen?”- “Ja!”
Deep Tought dachte einen Moment nach. “Knifflig.”, sagte er. “Aber du kannst sie uns doch sagen?”, schrie Luunquoal.
Deep Thought dachte wiederum lange darüber nach. Schließlich sagte er mit fester Stimme: “Nein.”
—
[Immerhin wird noch ein Lösungsvrschlag unterbreitet:]
Die beiden Männer sanken verzweifelt auf ihre Stühle.
“Aber ich werde euch sagen, wer das kann”, sagte Deep Thought.
Wie auf ein Kommando sahen beide nach oben.
“Wer? Sag es uns!” [...]
“Ich spreche von keinem
anderen, als von dem Computer, der nach mir kommt”, verkündete Deep
Thought, und seine Stimme nahm wieder ihren gewohnten Predigtton an.
“Ein Computer, dessen
simpelste Funktionsparameter zu berechnen ich nicht würdig bin – und
doch werde ich ihn euch entwerfen. Ein Computer, der die Frage nach der
Letzten aller Antworten berechnen kann, ein Computer von so unendlicher
und unerhörter Kompliziertheit, daß das organische Leben selbst einen
Teil seiner Arbeitsmatrix bildet.
Und ihr selbst werdet neue
Gestalt annehmen und in den Computer steigen und sein
Zehn-Millionen-Jahre-Programm steuern! Ja! Ich werde euch diesen
Computer entwerfen. Und ich werde ihn euch auch benennen.
Und er soll heißen…
… Die Erde.”