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Freitag, 13. Dezember 2013

Der Urknall - ein Stück Wissenschaftsgeschichte


Noch wird die Urknall-Theorie als Quasistandard der Lehre von der Entstehung von Materie und Universum gefeiert - doch langsam mehren sich die Befürworter alternativer Ansätze (z.B. Martin Bojowald, der ein zyklisches Universum für wahrscheinlich erachtet.
Die nachfolgend eingeblendete Dokumentation thematisiert die Theorie vom 'Big Bang', insbesondere zeigt sie wichtige Stationen in der Geschichte der Astronomie. Zugleich werden elementare Zusammenhänge vermittelt - etwas langatmig, aber anschaulich und gut zu verstehen:


Donnerstag, 3. Oktober 2013

UFOs und Glaubwürdigkeit - ein Gegensatz?

Unsere Erde dürfte kaum der einzige Ort im Universum sein, der halbwegs intelligentes Leben beherbergt. Diese Ansicht wird zunehmend auch von Astrowissenschaftlern vertreten - seitdem bekannt wurde, dass Milliarden Galaxien mit jeweils Milliarden Sonnen existieren, welche z.T. von potenziell lebensfreundlichen Planeten umgeben sind.

Aufgrund der riesigen Entfernung bleibt es freilich bei einer gut begründeten Vermutung - ein Nachweis von außerirdischen Lebensform steht nach wie vor aus. Während Exobiologie als ernstzunehmende Wissenschaft betrieben wird, haftet der sog. 'Ufologie' ein Negativimage von Pseudowissenschaft und Verschwörungsgefasel an - sie befasst sich halt mit einer faktenarmen Fragestellung: Waren oder sind 'sie' schon hier auf der Erde?
Ich habe noch niemanden kennengelernt, der keine Meinung in dieser Frage hat - das Spektrum der Meinungen reicht von kategorischer Ablehnung bis hin zu kruden Spekulationen.


Auch die vom Dokuchannel Phoenix ausgestrahlte Dokumentation 'Die Außerirdischen' bildet da keine Ausnahme, doch sie ist immerhin mit der nötigen Ernsthaftigkeit zusammengestellt und verliert sich nicht in haltlosen Behauptungen.
Wirklich Neues erfährt der Zuschauer auch nicht, sofern er sich etwas mit der Thematik befasst hat.

Auch die Frage 'Was wäre wenn...?' wird thematisiert - bislang wurde eine Reihe von Szenarien entworfen, wie ein Besuch von E.T.'s verlaufen könnte und welche Reaktionen er womöglich auslösen könnte: Weltweite Panik und Destabilisierung der Wirtschaft? Oder eine Woge der Begeisterung und Einigkeit unter den Völkern der Erde?

Dies dürfte auch davon abhängen, ob die weitgereisten Besucher friedliche Absichten haben oder in etwa so drauf sind wie Menschen bei der Erschließung neu entdeckter Kontinente. Interessanterweise hat das amerikanische Militär konkrete Pläne für den Fall einer Invasion durch Außerirdische, wie Prof. Paul Springer vom U.S. Air Command and Staff College erklärt.

Montag, 6. Mai 2013

The Dark Side of the Moon...


Eigentlich hatte ich nach etwas ganz anderem gesucht: nämlich das Pink Floyd-Album "Dark Side Of The Moon", das nach seinem Erscheinen am 24. März 1973 wurde es jahrelang in den internationalen Charts aufgelistet war. Bis heute werden in jedem Jahr ein paar hunderttausend Ausgaben dieses Albums erworben. Das komplette Album findet sich übrigens auf YT, ganz legal: 




Mit 15 oder so hatte ich zwar die LP erworben, aber das Original hat einen meiner vielen Umzüge nicht überlebt. (Für die Jüngeren eine kurzes Element nutzlosen(?) Wissens: Die Langspielplatte oder Schallplatte, ein faszinierender Vorläufer der Musik-CD, ist oder war eine in der Regel kreisrunde, meist schwarze Scheibe mit einem Mittelloch, deren beidseitige Rillen als analoge Tonträger für Schallsignale dienten. Neben den gewünschten Schallwellen (der Mucke) waren fast immer Knister- und Knacklaute zu hören, was Plattenhören bei einigem Wohlwollen zum unverwechselbaren Erlebnis machte ..."nicht so steril wie das digitale Zeug" meinen Nostalgiker wie ich dazu - hingegen nehmen die Perfektionisten nur "blöde Störgeräusche" wahr.
Bevor ich fündig wurde, stolperte ich über "Mondphänomene". Eine knappe Einführung dazu gab es von Harry Lesch: "Die Amerikaner waren auf dem Mond. Wirklich. Und weil einer der Astronauten im Mutterschiff bleiben musste, konnte er in aller Ruhe auch die andere Seite des Mondes betrachten ...die ist ziemlich anders."




Die Dunkle Seite Des Mondes

Dokummentation aus der Reihe "Geheimnisse des Universums", u.a. über Lunar Transient Phenomena (Transiente Mondphänomene, LTP). Mit diesem Sammelbegriff werden kurzzeitige, lokale Helligkeits- oder Farbveränderungen ("auffälliges Leuchten") auf der Oberfläche des Mondes bezeichnet. Solche Phänomene wurden durch mehr als 1500 astronomische Beobachtungen registriert - von denen einige wenige Sichtungen durch erfahrene Astronomen erfolgten. 
Verteilung von LTPs (Quelle. Wikimedia)

Die Ursache der LTP ist bis heute unbekannt, bisweilen Meteoriteneinschläge oder ein Restvulkanismus des Mondes dafür verantwortlich gemacht. Obwohl der Mond im Wesentlichen erkaltet ist und keine Anzeichen eines aktiven Vulkanismus zeigt, könnten kleinere, noch geschmolzene Bereiche existieren, aus denen vulkanische Gase an die Oberfläche gelangen und eine Veränderung der Albedo bewirken. Für diese Annahme spricht auch, dass die LTP-Beobachtungen stark auf wenige Mondkrater konzentriert sind: Fast ein Drittel der Beobachtungen wurden über dem Aristarchus gemacht; daneben sind anscheinend auch Plato und Alphonsus sehr aktiv.-- 

 

Ein uraltes Raumschiff auf dem Mond ...ja nee, is klar

Die Story ist sieben Jahre alt und köchelt immer noch auf mittlerer Flamme: 2007/2008 veröffentlichte ein angeblicher Ex-Astronaut mit dem YT-Usernamen 'retiredafb' mehrere Videos, die ein sehr altes Raumschiff auf der 'versteckten' Seite des Mondes zeigen sollten. Hinter retiredafb verbirgt sich wohl William Rutledge, der behauptet, er selbst habe an einer geheimen Mission "Apollo 20" selbst teilgenommen. Deren Aufgabe sei die Erforschung des zuvor von der unbemannten Sonde Lunik-3 fotografierten Artefakts gewesen. Falls Sie sich für Einzelheiten interessieren, J. Dilas setzt sich ausführlich mit dieser Geschichte auseinander: "Die Apollo 20 MissionWahrheit oder nur eine spannende Fantasy-Geschichte?"

Wie leicht die Realität (oder was manche für real erachten) mit Science Fiction vermischt wird, zeigen Filme wie "Apollo 18" oder der Trailer zu "Transformers 3":

Für mich persönlich zählt allein die Frage: Befindet sich auf 'unserem' Mond überhaupt ein Objekt, das zumindest Anlass zu einer näheren Untersuchung geben könnte?
Als Quelle wird die NASA bzw. USRA (Universities Space Research Association) angegeben, und zwar deren Ausschnitts-Bild AS15-P-9625 der NASA/USRA:
Mit Bordmitteln (dem ansonsten hervorragend zur Mondeobachtung geeigneten Virtual Moon Atlas) komme ich nicht allzu weit:
  • Zur groben Orientierung ein Screenshot mit einem größeren Ausschnitt des Region Delporte (Koordinaten s. Beschriftungsteil, rechts)


  • Das gesuchte Objekt sieht vergrößert so aus (was das sein soll, erkennt man nicht):
  • Vergrößert man das Originalfoto (AS15-P-9625, ansonsten unearbeitet), kommt etwas besseres Bild zustande:

Das fragliche Objekt mit einer Länge von ca. 4000m erinnert mich zwar nicht an eine Sanddüne, aber (Anzeichen für) ein Alien-Raumschiff erkenne ich auch nicht unbedingt. Im Web kursieren natürlich sehr viel präzisere Aufnahmen, doch diese stammen aus nicht überprüfbaren und insoweit nicht unbedingt vertrauenswürdigen Quellen. Wie die BILD (7.12.2009) in diesem Kontext einzuordnen ist, entscheide jeder für sich..

Sonntag, 19. August 2012

Reise zum Mars ohne Rückfahrkarte?

Offenbar diskutieren einige Wissenschaftler ernstlich darüber, ob man Astronauten ohne Rückfahrkarte auf den Mars schicken sollte. Der Rückflug sei viel zu aufwändig und zu teuer...



Die Planungen privater Unternehmen sind recht weit fortgeschritten.
Der frühere Astronaut Thomas Reiter meldet ethische Bedenken gegen solche Einweg-Missionen an: Astronauten sollten ihre Erkenntnisse und Erfahrungen mit den Menschen auf der Erde teilen können. 
"Aus ethischen Gründen steht es deshalb für mich außer Frage, alles dafür zu tun, dass sie heimkehren können."


Leidenschaftliche Pionieren, die ohne Rückflugmöglichkeit zum Mars fliegen und dort eine Kolonie gründen, würden Wohnmodule als Basis zur Verfügung stehen. 
Sicher, das Forschungsareal wäre fraglos faszinierend..


Mars, 1980 aufgenommen von der Viking 1-Sonde

Die Probleme technischer Natur mögen binnen 20 oder 30 Jahren lösbar sein, aber: Die Astronauten müssten ihr Leben nacheinander auf dem Mars beenden, etwaige Bedenken kämen irreversibel zu spät.
Ich stelle mir die konkrete Situation wirklich schlimm vor, sofern kein Nachschub an künftigen Marsbewohnern geplant ist oder aufgrund von Entfernung und Kosten Jahrzehnte beansprucht.
Der letzte Überlebende beerdigt einen Kollegen nach dem anderen und zieht sich selbst in einen der Wohnkäfige zurück, wenn seine Zeit gekommen ist?

Neu ist die Diskussion über 'das ultimative Himmelfahrtskommando' nicht; sie erscheint dennoch verfrüht: Die Hausaufgaben sind erst teilweise gemacht. Weder die technischen Transportprobleme sind gelöst noch existieren ausreichende Erfahrungen über Langzeitaufenthalte im Weltall und auf fremden Planeten (Strahlungsrisiko, veränderte Schwerkraft, usw.). 
Auch die psychische Belastung des 'Lebens auf dem Mars' dürfte gewaltig sein: 
Auf äußerst beengtem Raum sein Dasein in einer endlosen rötlichen Schotterwüste dürfte es nach anfänglicher Begeisterung über das einzigartige Forschungsgebiet an Abwechslung mangeln, die Forscher würden wohl früher oder später an aufkommender Langeweile leiden und vereinsamen. Kein frisches Gemüse, nur noch Astronautennahrung? Auch ließen sich kaum Vorkehrungen gegen jeden erdenklichen medizinischen Notfall treffen.

Die meisten dieser Herausforderungen bestünden auch bei einer bemannten Langzeitmission mit Rückflugmöglichkeit, doch würde gerade die absehbare Rückkehr einiges davon erträglicher machen...

Donnerstag, 16. August 2012

Die zweite Erde - Gibt es doch Leben im All?

Talkrunde (ZDF Nachtstudio v. 23 Sep. 2007) 
mit Andreas Eschbach, Harald Lesch, Hans-Arthur Marsiske, Volker Panzer